Auch im Jahr 2025 hat STIHL gezielt und zukunftsorientiert investiert, um seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken und die Weichen für nachhaltiges Wachstum zu stellen. Im Fokus standen die Erweiterung räumlicher Kapazitäten und der Ausbau internationaler Standorte. Mit strategischen Investitionen in moderne Infrastruktur und innovative Fertigungstechnologien unterstreicht STIHL seine langfristige Ausrichtung und setzt konsequent auf Fortschritt, Effizienz und regionale Wertschöpfung.

Investitionen im deutschen Stammhaus

In Waiblingen erwarb STIHL das Werksgelände der Syntegon Technology GmbH – ein strategischer Schritt mit großem Potenzial für die Konsolidierung regionaler Standorte und zukünftige Entwicklungen. Zudem wurden bestehende Bereiche wie der Werkzeugbau und die Personalabteilung, die bisher im Werk 1 untergebracht waren, an den neuen Standort in Kernen-Rommelshausen verlagert, um dem gestiegenen Platzbedarf gerecht zu werden.

Akku-Werk in Rumänien

Mit der Eröffnung des ersten Akku-Werkes in Oradea, Rumänien, im Oktober 2025 stärkt STIHL seinen globalen Fertigungsverbund und damit die Ausrichtung auf zukunftsorientierte Produktion. Im Journal erfahren Sie mehr über die strategischen Überlegungen zur Standortwahl, die nachhaltige Bauweise und die Bedeutung des Werkes für die Region und STIHL.

Trainingszentrum in Portugal

Moderner STIHL Bau mit weißer, klar gegliederter Fassade, Glasfronten und orangefarbenem Logo unter blauem Himmel.
Mit dem neuen Gebäude im portugiesischen Sintra setzt STIHL ein starkes Zeichen für Wachstum und die enge Zusammenarbeit mit Kundinnen und Kunden.

Mit dem Neubau im portugiesischen Sintra bekräftigt STIHL seine Ausrichtung auf Wachstum und Kundennähe. Herzstück ist ein modernes Trainingszentrum, in dem jährlich über 500 Fachkräfte geschult werden können. Mit dem Neubau entstand außerdem einer der größten STIHL Showrooms Europas mit über 200 Maschinen und 600 Zubehörteilen auf 280 Quadratmetern.

Portugal zählt zu den dynamischsten Märkten von STIHL in Europa – seit über 20 Jahren ist das Unternehmen dort Marktführer. Die Investition von rund 10 Millionen Euro ist ein klares Signal für das Vertrauen in den Standort und die Menschen vor Ort. Ziel ist es, den Umsatz bis 2025 auf über 30 Millionen Euro zu steigern.

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Automatisierte Vor- und Nachbeschichtung in Weinsheim

Im Magnesium-Druckgusswerk in Weinsheim wurde der Beschichtungsprozess von Bauteilen weiterentwickelt. Nach der Reinigung werden die Bauteile mit einem feinen Pulvernebel versehen, der im Ofen zu einer gleichmäßigen Lackschicht aufschmilzt und anschließend zu einer widerstandsfähigen Schutzschicht aushärtet. Der Auftrag des Pulvers erfolgt überwiegend automatisiert durch einen Roboter, der sich entlang horizontaler und vertikaler Achsen bewegt. Bei komplexen Geometrien stieß dieses Verfahren bislang an seine Grenzen, sodass manuelle Nachbearbeitungen durch Mitarbeitende erforderlich waren.

Durch die Integration intelligenter Kamerasysteme ist es nun möglich, auch anspruchsvolle Bauteilformen vollständig automatisiert zu beschichten. Die Systeme erkennen gezielt Bereiche mit unzureichender Pulverabdeckung und steuern die Nachbeschichtung durch den Roboter präzise und effizient. Damit entfällt nicht nur die herausfordernde manuelle Nacharbeit, auch die Arbeitssicherheit durch die Reduktion der Pulverstaubexposition wird erhöht.

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Fußballfelder … so groß ist die Fläche, die jährlich im Magnesium-Druckgusswerk mit Pulverlack beschichtet wird
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