Das Bewusstsein für die Gesundheit der Mitarbeitenden prägt die Unternehmenskultur bei STIHL. Ziel des Arbeitsschutzes ist es daher, sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen und gleichzeitig Maßnahmen zu fördern, die körperliches und mentales Wohlbefinden langfristig unterstützen. Ein breit angelegtes Gesundheitsmanagement, das kontinuierlich weiterentwickelt wird, bildet hierfür den Rahmen. Dazu gehören Angebote zur Stärkung individueller Ressourcen ebenso wie strukturelle Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz.
An allen Standorten verfolgt STIHL einen umfassenden Ansatz, der Mitarbeitenden Zugang zu Gesundheitsangeboten, Beratung und präventiven Maßnahmen ermöglicht. Die konkrete Ausgestaltung orientiert sich an regionalen Anforderungen und betrieblichen Bedingungen.
In Deutschland standen im Berichtsjahr psychische Belastungen und deren frühzeitige Erfassung im Fokus. Dazu finden fortlaufend Befragungen statt, deren Ergebnisse in konkrete Verbesserungspläne und unterstützende Angebote einfließen. Ergänzend dazu gibt es Trainings zu Stress- und Ressourcenmanagement, in denen der Umgang mit Belastungssituationen und die Förderung von Achtsamkeit vermittelt werden. Ein weiteres Beispiel ist die unternehmensweite Schritte-Challenge, die Bewegung und Gemeinschaft fördert.
Bei ZAMA auf den Philippinen bildet ein internes Programm für Blutuntersuchungen und anschließende ärztliche Beratung einen wichtigen Baustein. Die Mitarbeitenden erhalten direkt am Standort Zugang zu Diagnostik, medizinischer Einschätzung und zusätzlicher Unterstützung. Ein Angebot, das frühzeitig auf mögliche Gesundheitsrisiken aufmerksam macht und die Gesundheitskompetenz stärkt.
In Mexiko wurde 2025 ein Gesundheitsprogramm geschaffen, das Prävention und Betreuung stärker verbindet. Neben medizinischer Grundversorgung stehen dort Themen wie Bewegung, Ernährung und der Zugang zu Gesundheitsleistungen für Mitarbeitende und ihre Familien im Mittelpunkt. Ziel ist eine strukturierte und langfristig angelegte gesundheitsfördernde Umgebung.
Bei STIHL Brasilien umfasst das Gesundheitsprogramm sowohl medizinische Versorgung als auch ergonomische und physiotherapeutische Unterstützung. Mitarbeitende werden gezielt motiviert, die interne ärztliche Betreuung zu nutzen, und erhalten individuelle Beratung direkt am Arbeitsplatz. Ergänzend dazu finden regelmäßig Bewegungseinheiten statt, um ungesunden Belastungen frühzeitig entgegenzuwirken.
In China stärkt ein halbjährliches Environmental, Health and Safety (EHS) Meeting die gemeinsame Verantwortung für Sicherheit und Gesundheit. Vertreter aller Bereiche, Koordinatoren sowie die Geschäftsführung beraten dort über Entwicklungen, Trainings, Verbesserungsvorschläge und aktuelle Anliegen. Die Treffen fördern den Austausch zwischen operativen Einheiten sowie Führungsebene und tragen dazu bei, Standards kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Mit der Einführung zusätzlicher Module der browserbasierten Software Quentic im Berichtsjahr steht ein zentrales System für das Arbeits- und Umweltschutzmanagement zur Verfügung. Die Anwendung bündelt künftig unter anderem Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen, Beauftragungen sowie die Meldung und Dokumentation von Vorfällen. Dadurch werden Arbeitsabläufe sicherer und effizientern rechtliche Vorgaben im Arbeits- und Umweltschutz systematisch erfasst und bei Änderungen automatisch angepasst. Das erhöht die Rechtssicherheit maßgeblich und reduziert gleichzeitig den Verwaltungsaufwand.
Durch die zentrale Erfassung und Auswertung relevanter Informationen unterstützt das System eine strukturierte und nachvollziehbare Umsetzung von Arbeitsschutzanforderungen. Gleichzeitig ermöglicht Quentic eine einheitliche Vorgehensweise über Bereiche hinweg und trägt zur Sicherstellung gesetzlicher Vorgaben sowie zur Weiterentwicklung der Arbeits- und Umweltschutzprozesse bei. So arbeiten alle Mitarbeitenden gemeinsam daran, die Sicherheit im Unternehmen zu gewährleisten.